Im November kam die stetige Aufwärtsbewegung aus den Vormonaten zunächst ins Stocken und es ergab sich eine spürbar höhere Volatilität und Schwankungsintensität. Haupttreiber für diese Entwicklung war die aufkommende Unsicherheit über die Nachhaltigkeit des aktuellen KI-Trends. Dies führte dazu, dass insbesondere die großen Gewinner der Vormonate – vor allem Technologiewerte – kräftig nachgaben, während defensivere „Low Vola“-Werte gesucht waren. Infolgedessen mussten die US-Indizes im November überwiegend Verluste hinnehmen.
Der technologielastige Nasdaq verlor in Euro gerechnet 3,2 %, der S&P 500 gab um 1,2 % nach und der Dow Jones schloss mit einem Minus von 1 %. Einzig die US-Small Caps konnten sich dem Trend leicht entziehen und erzielten ein Kursplus von 0,4 %. Auch in Europa zeigte sich die Entwicklung leicht negativ: Der DAX gab um 0,8 % nach, während sich der Eurostoxx 50 mit -0,2 % noch relativ stabil hielt.
Die Emerging Markets zeigten ebenfalls Schwäche und verloren 3,1 %. Die Branchenrotation am Markt war im November extrem ausgeprägt. Das Kapital floss aus den hoch bewerteten Tech-Sektoren in defensive und substanzstarke Bereiche wie Goldminen +13,7 %, Biotech +10,7 % und S&P Low Vola +2,8 %. Auf der extremen Verliererseite standen vor allem die spekulativsten Segmente:
Blockchain-Werte brachen um 26,9 % ein, „Non Profitable Tech“ verlor 13,7 % und US-Software gab um 11,4 % nach. Der AAC-Fonds konnte sich dem schwierigen Marktumfeld weitgehend entziehen und beendete den Monat mit einem nur leichten Minus von 0,8 %.
Für das laufende Jahr liegt der Zuwachs damit weiterhin sehr nah am zweistelligen Bereich (> 10 %). Ausschlaggebend für die relative Stabilität war die schnelle Reduzierung des Tech-Exposures und die frühzeitige Positionierung im Healthcare- und Biotech- Sektor. Hierdurch wurden größere Verluste verhindert. Der Fonds schloss in Schlagdistanz zu seinen Höchstständen aus dem Oktober, so dass neue All- Time-Highs (ATHs) bis zum Jahresende nicht ausgeschlossen sind.
Daldrup & Söhne
Tonies SE
Alphabet
Guardand Health
Arrowhead Pharmaceuticals
Western Digital
Snowflake
Kratos Defense
AMD
Celestica
Hinweis:
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen stellen keinen verlässlichen Indikator für die künftige Wertentwicklung dar.
Zum Monatswechsel (Anfang Dezember) liegt der Investitionsgrad im AAC-Fonds bei ca. 85 %. Wir nutzen die Cash-Bestände aus den Tech-Verkäufen für gezielte Reinvestitionen in die Sektoren, die eine neu auf-kommende relative Stärke aufweisen. Der strategische Shift im Portfolio stellt sich wie folgt dar: Reduziert: US-Technologie Fokus neu: Bio- & Gentechnologie sowie Rohstoffwerte (Gold, Öl, Lithium, Seltene Erden). Mit Blick auf die Saisonalität in Kombination mit den weiter soliden Makrodaten könnte sich per 01.12.2025 durchaus noch eine Jahresendrally ergeben. Sollte dies der Fall sein, wird das Exposure im Fonds wahr-scheinlich in Richtung 90% ausgebaut.
An den Zinsmärkten zogen in den USA die Renditen im November an; die 30-jährige US-Anleiherendite stieg auf 4,7 %, obwohl der Abbau des US-Staatsdefizits entgegen vieler medialer Erwartungen weiter voranschreitet.
Für den Dezember wird eine Zinssenkung der FED als wahrscheinlich angesehen, wobei die Auswirkungen auf das lange Ende der Zinskurve noch unklar sind. Auch in Europa stiegen die Zinsen leicht an, die deutsche Umlaufrendite stieg auf 2,63 %.
Die Rohstoffmärkte zeigten ein gemischtes Bild. Während Kupfer (-0,7 %) und Rohöl (-3,1 %) schwächelten, glänzte der Goldsektor: Der Goldpreis stieg um 3,86 % und – anders als im Vormonat – zogen diesmal auch die Minenaktien kräftig mit.
An den Devisenmärkten konnte sich der Euro erholen und gewann gegenüber dem US-Dollar um 0,51 % an Wert.
Anteil am Gesamtportfolio 100%
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