Monatskommentar für 08.2026

Inhalt
  • Wie hat sich der Markt im letzte Monat verhalten?
  • Auf welchen Entscheidungen beruht die Ausrichtung im Fonds?
  • Welche Zu- und Verkäufe haben wir getätigt und in welchem Segment sehen wir gute Chancen.

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Monatskommentar 08.2026

ENTWICKLUNG DER AKTIENINDIZESSOWIE DES AAC MULTI STYLE GLOBAL

Monatskommentar für August 2026

Nach dem kräftigen Rebound in den ersten Augusttagen mündeten die Aktienmärkte in eine ausgeprägte Seitwärtsbewegung. Unter der Ober-fläche blieb es unruhig: Der Monat war geprägt von einer ständigen Rotation zwischen den Branchen mit wechselnden Abverkäufen innerhalb weniger Tage.

Belastend wirkten die wieder anziehenden Ölpreise, steigende Anleihenrenditen und eine restriktivere Notenbankrhetorik auf beiden Seiten des Atlantiks; „last not least“ flammte zum Monatsende der Konflikt zwischen den USA und dem Iran erneut auf. Die US-Indizes legten im August in Euro gerechnet zu, wobei der festere Euro rund einen Prozentpunkt kostete: Nasdaq 100 +3,2 %, S&P 500 +1,6 % und Dow Jones +0,3 %.

Die Gewinne stammen fast vollständig aus den ersten Handelstagen des Monats, danach bewegten sich die Indizes in einer breiten Seitwärtsspanne und gaben zum Monatsende einen Teil der Zuwächse wieder ab. Der Russell 2000 schloss in Euro unverändert (0,0 %). In Europa gewann der DAX rund +2,7 %, der Eurostoxx 50 legte um +1,0 % zu. Die Schwellen-länder (MSCI Emerging Markets) erholten sich um +3,6 %. Auf Branchenebene waren die Entwicklungen sehr unterschiedlich und vor allem kurzlebig.

Anders als in den Vormonaten gab es keinen durch-gängigen Gewinner: Technologie und Halbleiter erholten sich zu Monatsbeginn kräftig, wurden nach der Monatsmitte aber erneut abverkauft; Finanzwerte, Energie und Rohstoffwerte lösten sich in der Führung ab, jeweils gefolgt von scharfen Rücksetzern innerhalb weniger Tage. Defensive Bereiche wie Pharma/Biotech hielten sich relativ stabil. Diese Schaukelbörse ohne tragfähige Sektortrends ist für die meisten Fonds ein schwieriges Umfeld. 

Der AAC-Fonds verlor im August 2,30 %. Die grundsätzlich eher seitwärts gerichteten Branchenent-wicklungen mit ständig wechselnden Favoriten machte das Identifizieren neuer „Leader“ schwierig, denn in solchen Schaukelbörsen werden frische Ausbrüche oft unmittelbar wieder abverkauft, sodass neue Positionen kaum Zeit haben, sich zu entwickeln. Wir haben das Pulver deshalb weiter trocken gehalten. 

Neu- & Nachkäufe

Eli Lilly
Snowflake
Novartis AG
Argenx SE
Imperial Oil

Total- & Teilverkäufe

Hewlett Packard
Dell
Fortinet
X-Trade Brokers
Trekor Metals


Quelle: Bloomberg, Stand 31.08.2026

Hinweis:

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen stellen keinen verlässlichen Indikator für die künftige Wertentwicklung dar.

Dispositionen

Der Investitionsgrad bleibt zurückhaltend: Die Aktienquote liegt per Monatsende bei rund 60 %, der Rest ist in Kasse und zinsbringenden  Staatsanleihen geparkt.

Beim verbliebenen Aktienbuch liegen die Schwerpunkte auf Pharma/Biotech (unter anderem Eli Lilly, Revolution Medicines, Natera), Energie (Imperial Oil) sowie ausgewählten Technologiewerten wie Arista Networks. Positionen, die in der Rotation ihr Momentum verloren haben, wurden teilweise abgebaut.

Angesichts der sich abzeichnenden USD-Schwäche wurde die  Absicherung des US-Dollar-Exposures über Euro-Futures ausgebaut und liegt per Monatsende bei rund der Hälfte des USD-Exposures.

Zinsen

An den Zinsmärkten setzte sich der Renditeanstieg fort. Die zehnjährige US-Treasury-Rendite notierte zum Monatsende bei rund 4,75 % und erreichte Anfang September mit über 4,8 % den höchsten Stand seit Oktober 2023, die dreißigjährige Rendite stieg auf rund 5,25 %. Fed-Chef Warsh bekräftigte auf der

Jackson-Hole-Konferenz seinen Willen zur Be-kämpfung der Inflation, sodass die Märkte für September eine Zinserhöhung mit rund zwei Dritteln Wahrscheinlichkeit einpreisen. In Europa stieg die Inflation im August auf 3,3 %, eine EZB-Zinserhöhung am 10. September gilt als sicher.

Die zehnjährige Bundesanleihenrendite kletterte auf rund 3,3 % und damit auf den höchsten Stand seit 2011. 

ROHSTOFFE

An den Rohstoffmärkten blieb Öl der Belastungsfaktor: Brent legte um rund 3 % auf etwa 93 US-Dollar je Barrel zu, nachdem die USA zum Monatsende erneut Ziele im Iran angegriffen hatten. Kupfer gewann rund 2 % und markierte ein neues Rekordhoch.

Gold profitierte von der Kombination aus geopolitischer Unsicherheit und Inflationssorgen und stieg um rund 9 % an.

WÄHRUNGEN

An den Währungsmärkten setzte der Euro seine Erholung fort. Er gewann gegenüber dem US-Dollar 1,0 % und schloss den Monat bei 1,161.

Länder

Anteil am Gesamtportfolio 100%

Deutschland
28.8%
USA
27.3%
Irland
12.9%
Kanada
6.8%
Polen
4.9%
Luxemburg
4.4%
Rumänien
2.5%
Zypern
2.1%
Bermuda
2%
Sonstige
8.4%

Cap Sizes

42.3%

BigCap

14.6%

MidCap

3.1%

SmallCap

40%

Anleihen/ Cash

Branchen

Anteil am Gesamtportfolio 100%

nicht klassifizierbar
22.5%
Sonstige Aktiva + Passiva
20.5%
Gesundheit
18.5%
Technologie
10.6%
Regierung
9.3%
Finanzwesen
7.2%
Rohstoffe
5.4%
Energie
2.3%
Industrie
1.2%
Sonstige Position
2.4%

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