Der Aufwärtstrend an den Aktienmärkten setzte sich im Juni scheinbar in ruhigeren Bahnen fort, unter der Oberfläche kam es jedoch zu deutlichen Rotationen. Während die zuvor stark gestiegenen Technologie-werte eine Verschnaufpause einlegten, drehten Standardwerte und Nebenwerte auf neue Rekord-stände. Entlastung für diese zinssensitiveren Marktsegmente kam von der Rohstoffseite: Mit zunehmender Hoffnung auf einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran brach der Ölpreis um mehr als 20% ein, womit auch die zuvor aufgekommenen Inflationssorgen spürbar nachließen.
Die US-Indizes entwickelten sich im Juni uneinheitlich: Nasdaq Composite -2,8%, S&P 500 -1,1% und Dow Jones +2,5%. Die US-Small-Caps zeigten sich weiter fest, der Russell 2000 gewann +3,0%. In Europa legte der DAX leicht um +0,7% zu, der Eurostoxx 50 stieg um +3,3%. Die Schwellen-länder (MSCI Emerging Markets) tendierten nach einem starken Vormonat mit -0,3% leicht abwärts.
Auf Branchenebene waren die Entwicklungen sehr unterschiedlich. Nach dem herausragenden Mai kam es im Juni zu deutlichen Gewinnmitnahmen im Technologiesektor, insbesondere die Halbleiter-werte korrigierten nach einem Anstieg von über 80% im ersten Halbjahr zum Monatsende zweistellig. Ebenfalls schwach tendierte der Energiesektor infolge des Ölpreisverfalls. Auf der Gegenseite profitierten Finanz-, Industrie-, Versorgeraktien und die Branchen Pharma/Biotech von den Umschichtungen der Marktteilnehmer.
Der AAC-Fonds gewann im Juni +0,81% und notiert per Monatsende sehr nahe an seinem Allzeithoch.
In einem Monat mit korrigierenden Technologiewerten zahlte sich die breitere Aufstellung des Fonds aus: Die neu aufgebauten Gesundheits- und Biotech-Positionen entwickelten sich positiv, auch der schwächere Euro stützte die Performance des Fonds, da das Währungsrisiko im Juni nicht abgesichert war.
Im ersten Halbjahr 2026 legte der Fonds-Anteilspreis um 10,4% zu, und auf laufender 12-Monatsbasis- d.h. von Juni 2025 bis Juni 2026 – lag der Anstieg bei 17,2%.
Eli Lilly
Inficon AG
Novartis AG
Argenx SE
Amphenol Corp
Hochtief AG
Glencore Plc
Aurubis
PVA Tepla AG
Applied Materials
Hinweis:
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen stellen keinen verlässlichen Indikator für die künftige Wertentwicklung dar.
Der Investitionsgrad im Fonds bleibt mit einer Aktienquote von rund 85 % hoch. Die Portfolio-zusammensetzung wurde im Juni an die weiter oben geschilderten Branchenrotationen angepasst.
Heiß gelaufene Technologiewerte wurden selektiv reduziert, während der Gesundheitsbereich ausgebaut wurde. Zudem wurden erste kleinere Positionen im Cybersecurity-Bereich sowie bei Industrie- und Finanzwerten aufgebaut.
Da der Euro von den Währungsmodellen weiterhin negativ indiziert wird, bleibt die USD-Absicherung unverändert bei 0 %.
An den Zinsmärkten entspannte sich die Lage im Juni deutlich. Mit dem Rückgang des Ölpreises auf Vorkriegsniveau fiel die zehnjährige US-Treasury-Rendite unter die Marke von 4,5 %, die dreißigjährige Rendite pendelte sich leicht unter 5,0 % ein. Die Fed hielt auf der ersten Sitzung unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh die Zinsen konstant, die EZB hingegen erhöhte am 11. Juni wegen der gestiegenen Inflationsraten die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 2,25 %. Die zehnjährige Bundrendite notierte zum Monatsende um 2,9 %.
An den Rohstoffmärkten dominierte der Ölpreis das Geschehen: Brent fiel im Zuge der Waffenstillstands-hoffnungen um rund -21 % auf etwa 73 US-Dollar je Barrel und damit auf das Niveau von vor dem Konflikt.
Kupfer konsolidierte nach einer starken Rally in den Vormonaten und gab im Juni um gut 3% nach. Gold verlor rund 11 % und verzeichnete damit im zweiten Quartal 2026 das schwächste Quartal seit 13 Jahren.
An den Währungsmärkten setzte der US-Dollar seine Aufwertung fort. Der Euro gab gegenüber dem US-Dollar rund 2,1 % nach und schloss den Monat bei 1,143.
Anteil am Gesamtportfolio 100%
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