Der Aufwärtstrend an den Aktienmärkten setzte sich im Mai fort, vor allem die US-Indizes konnten im abgelaufenen Monat eine herausragende Performance erzielen. Am stärksten zeigten sich erneut die US-Technologiewerte, getrieben von der anhaltenden Fantasie rund um Künstliche Intelligenz.
Die zwischenzeitlich durch die hohen Ölpreise aufgekommenen Inflationssorgen traten angesichts wiederkehrender Entspannungshoffnungen im Iran-Konflikt in den Hintergrund. Da die Notenbanken zugleich trotz steigender Inflationsraten keine geldpolitische Restriktion andeuteten, überwogen die Wachstumshoffnungen und hielten die Risiko-bereitschaft der Anleger hoch.
Die US-Indizes legten im Mai deutlich zu: Nasdaq Composite (+8,4 %), S&P 500 (+5,2 %) und Dow Jones (+2,8 %). Auch die US-Small-Caps markierten erstmals seit Monaten neue Rekordhochs. In Europa fielen die Zuwächse geringer aus: Der DAX gewann rund (+3 %), der Eurostoxx 50 legte nur leicht zu (+1 %). Die Schwellenländer (MSCI Emerging Markets) notieren per Ende Mai nahe ihren Jahreshochs, kamen mit einem moderaten Plus von rund (+2 %) aber nicht an die US-Werte heran. Die klare Führungsrolle lag damit erneut bei den US-Technologie-werten.
Auf Branchenebene waren die Entwicklungen im Mai sehr unterschiedlich. Klar stärkster Sektor war der US-Technologiesektor mit einem Plus von rund +20 %. Damit verzeichnete die Branche den stärksten Monat seit Oktober 2002, getragen von den Halbleitern und der gesamten KI-Datacenter-Kette.
Auch Kommunikation, Industrie und zyklischer Konsum entwickelten sich fest. Gegen Monatsende kamen auch ausgewählte Rohstoffwerte hinzu, vor allem Kupfer- und Aluminiumwerte legten zu. Schwächster Sektor waren Versorger, die unter Sorgen über die Strom- und Netzbelastung durch KI-Rechenzentren litten und im Monatsverlauf rund 5 % verloren. Der Energiesektor, im bisherigen Jahresverlauf ein starker Sektor (über +30 % seit Jahresbeginn), kam nach seiner Rally im Zuge des Iran Konflikts ins Stocken und legte eine Pause ein.
Der AAC-Fonds gewann im Mai +5,37 % und markierte damit ein neues Allzeithoch. Maßgeblich für den Zuwachs waren das rechtzeitige Umschalten auf eine offensivere Portfoliostruktur mit Fokus auf Technologiewerte sowie gegen Monatsende die Rotation in Rohstoffwerte aus dem Base-Metals-Bereich.
Zusätzlich half, dass die Währungsabsicherung rechtzeitig auf null reduziert wurde, so dass der feste US-Dollar voll in die Bewertung des per Ende Mai wieder US-lastigen Portfolios einfloss. Die hohe Gewichtung der USA und die offensive Aktienquote zahlten sich somit aus.
Dell
Hewlett Packard Enterprise
Salzgitter
Aurubis AG
Glencore Plc
Hochtief AG
Alzchem AG
Alphabet
Amazon
Siemens Energy
Hinweis:
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen stellen keinen verlässlichen Indikator für die künftige Wertentwicklung dar.
Der Investitionsgrad im Fonds bleibt mit gut 85% hoch, Tendenz steigend.
Die Portfolio Zusammensetzung des Fonds wurde konsequent weiter geschärft. Schwächelnde Titel wie Alphabet oder Amazon wurden im Laufe des Monats reduziert, während im Hardware- und insbesondere im Halbleiterbereich sowie bei den Rohstoffwerten gezielt zugekauft wurde.
Gerade die Semiconductor/Hardware-Werte profitieren von einer ausgeprägten Knappheit, was sich eindrucksvoll an der Entwicklung von Dell und Hewlett Packard ablesen lässt, die beide mit überragenden Geschäftsberichten überzeugen konnten. Wir arbeiten weiter daran, das Portfolio laufend zu verbessern und die Positionen mit herausragendem Potenzial höher zu konzentrieren.
Das zeigt sich auch daran, dass die größten Einzelpositionen nun erstmals mit deutlich über 3% gewichtet sind. Dieser Ansatz hat im Mai sehr ordentlich funktioniert.
An den Zinsmärkten zogen die Renditen im Mai an. Die anhaltend hohen Ölpreise schürten Inflations-sorgen, sodass die zehnjährige US-Treasury-Rendite Mitte Mai mit rund 4,6 % den höchsten Stand seit 15 Monaten erreichte und die dreißigjährige Rendite auf rund 5,1 % in die Nähe ihres Jahreshochs stieg. Zeitweise preisten die Märkte sogar mehrere Zinserhöhungen für Ende 2026 ein.
In Europa kletterte die Rendite Zehnjähriger Bundesanleihen auf rund 3,0 % und damit in die Nähe des höchsten Niveaus seit 2011, die Märkte rechneten zuletzt mit zwei Zinserhöhungen der EZB im laufenden Jahr. Mit aufkommenden Hoffnungen auf eine Einigung im Iran-Konflikt wurde ein Teil dieser Bewegung gegen Monatsende wieder zurückgenommen.
Die Rohstoffmärkte zeigten sich fest. Kupfer setzte seine Rally fort und stieg kräftig auf rund 6,50 US-Dollar je Pfund nahe seinen Rekordständen, getragen von der massiven Nachfrage aus dem KI- und Rechenzentrumsausbau. Aluminium kletterte auf den höchsten Stand seit März 2022 (rund 3.680 US-Dollar je Tonne, gut +2 % im Monat). Rohöl blieb infolge des Iran-Konflikts volatil und auf erhöhtem Niveau und pendelte um die 92 US-Dollar je Barrel (WTI). Gold konsolidierte auf hohem Niveau und notierte weitgehend unverändert um die 4.550 US-Dollar je Unze.
An den Währungsmärkten zeigte sich der US-Dollar fester. Höhere US-Renditen und der Ölpreisschock stützten den Greenback, der Euro gab demnach gegenüber dem US-Dollar rund 0,8 % nach und schloss den Monat bei etwa 1,167. Die zuvor auf 0% reduzierte USD-Absicherung erwies sich damit als richtige Entscheidung.
Anteil am Gesamtportfolio 100%
Anteil am Gesamtportfolio 100%