Nach dem durch den Nahostkonflikt ausgelösten Schock im März traten geopolitische Sorgen in den Hintergrund und die meisten Indizes konnten den Großteil ihrer Verluste aus den Vormonaten wieder aufholen. Treiber waren robuste Quartalsergebnisse, insbesondere im Technologiesektor, die für neues Vertrauen sorgten. Die anfängliche Panik um globale Lieferketten und eskalierende Ölpreise legte sich zusehends. Marktteilnehmer nutzten die vorange-gangenen Kursverluste als Einstiegschance, so dass die Inflationssorgen zugunsten von Wachstums-hoffnungen vorerst in den Hintergrund traten.
Die US-Indizes schnitten im April in Euro wie folgt ab: Nasdaq (+13,1 %), S&P 500 (+8,4 %) und Dow Jones (+5,4 %). Die US-Small Caps entwickelten sich sehr positiv (+10,2 %).
Die maßgeblichen europäischen Indizes entwickelten sich ebenfalls deutlich positiv: Eurostoxx 50 (+6,0 %) und DAX (+4,3 %). Auch der Index der Emerging Markets verzeichnete eine kräftige Erholung und stieg stark an (+12,6 %).
Bezogen auf die Branchenentwicklung waren die Verlierer des Vormonats die stärksten Kurstreiber. Die größten Gewinner waren Robotics & AI (+14,2 %), Semiconductors (+16,3 %) und Consumer Discretionary (+9,5 %). Defensive und kriegsgetriebene Sektoren konsolidierten nach der Rallye im März.
Schwächer performten Energy (-2,1 %), Utilities (-1,5 %) und Defense beziehungs-weise Aerospace (+0,5 %).
Der AAC-Fonds konnte von der rasanten Erholung an den Aktienmärkten profitieren und verzeichnete einen Zuwachs von 5,0 %. Zuvor hatte der Fonds in den vorangegangenen Monaten deutlich weniger verloren als die Indizes. Damit liegt der Fonds trotz des geringen Exposures zu Beginn des Monats wieder unmittelbar in Schlagdistanz zu seinem All-Time-High aus dem Monat Januar 2026.
Ein schnelles Umschalten in Richtung Technologie und eine stärkere Gewichtung der USA stellten solide Erfolgsfaktoren dar. Europa wurde als Underperformer wieder deutlich niedriger gewichtet. Zusätzlich half die Teilabsicherung im EUR/USD, die Verluste im US-Dollar abzufedern.
Powell Industries
Blacksky Tech
Seagate Technologies
AT+S Austria
Hochtief AG
K+S AG
Alzchem AG
5N Plus Holding
ARM Holdings
Bunge
Hinweis:
Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen stellen keinen verlässlichen Indikator für die künftige Wertentwicklung dar.
Der Investitionsgrad liegt aktuell per Anfang Mai bei 88 %. Dies entspricht einer drastischen Erhöhung im Vergleich zum Vormonat von teilweise unter 50%. Um schnell auf ein höheres Aktienexposure zu kommen, wurden erstmals auch Branchen-ETFs im etwas größerem Umfang eingesetzt.
Die Allokation im Fonds wurde angepasst. Das Exposure im Energy-Sektor, bei Düngemitteln und im Low-Beta-Bereich wurde reduziert. Der neue Fokus liegt jetzt auf den Branchen-Führern aus den Sektoren Erneuerbare Energien, Semiconductors und der gesamten KI-Datacenter-Chain.
Im April fand relativ schnell ein Paradigmenwechsel zurück zu den Tech-Leadern und FANG-Aktien statt. Diese überzeugten im Laufe des Aprils fast aus-nahmslos mit herausragenden Quartalsberichten.
Da die Währungsmodelle eine neutrale Indikation für den Euro zeigen, ist das USD-Währungsrisiko im Fonds aktuell zu lediglich 25 % abgesichert.
An den Zinsmärkten stabilisierten sich die Renditen in den USA. Nach dem scharfen Anstieg im März ging die 30-Year-Yield leicht auf 4,75 % zurück. Obwohl die Inflation ein Thema bleibt, preisen die Märkte aktuell ein Szenario mit anhaltend höheren Zinsen ein, ohne kurzfristig weitere Zinsschocks zu erwarten. Die US-Notenbank signalisiert eine datenabhängige und abwartende Haltung, was den Aktienmärkten den nötigen Spielraum für die Rallye gab. In Europa konsolidieren die Zinsen auf hohem Niveau. Die deutsche Umlaufrendite pendelte sich nach dem jüngsten Anstieg bei 2,85 % ein.
Die Rohstoffmärkte zeigten im April ein geteiltes Bild. Kupfer profitierte von der wiederkehrenden Wachstumsfantasie und erholte sich stark (+6,2 %). Rohöl konsolidierte nach der Preisexplosion im März (-4,5 %), bleibt aber strukturell auf hohem Niveau. Gold verzeichnete nach der scharfen Korrektur des Vormonats wieder leichte Zugewinne (+2,1 %), da Zentralbankkäufe zu einer Bodenbildung verhalfen.
An den Währungsmärkten wertete der Euro ge-genüber dem US-Dollar auf (+1,2 %).
Anteil am Gesamtportfolio 100%
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