Monatskommentar für 02.2026

Inhalt
  • Wie hat sich der Markt im letzte Monat verhalten?
  • Auf welchen Entscheidungen beruht die Ausrichtung im Fonds?
  • Welche Zu- und Verkäufe haben wir getätigt und in welchem Segment sehen wir gute Chancen.

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ENTWICKLUNG DER AKTIENINDIZES
SOWIE DES AAC MULTI STYLE GLOBAL

Monatskommentar für Februar 2026

Im Februar setzte sich die Aufwärtsbewegung an den meisten internat ionalen Akt ienmärkten fort . Bemerkenswert war dabei die Entkoppelung der europäischen und asiatischen Börsen von den US-Märkten.

Während die in den letzten Jahren dominierenden US-Megacap-Aktien eine markante Unterperformance zeigten und Verluste hinnehmen mussten, präsentierten sich die restlichen globalen Märkte robust. Haupttreiber dieser Entwicklung war die Schwäche im US-Technologie-Sektor, ins-besondere bei Software-Werten. Andere Regionen profitierten hierbei von ihrer deutlich geringeren Konzentration in diesen Branchen und von günstigeren Bewertungen.

Hinsichtlich der wichtigsten Indizes ergab sich im Februar auf Euro-Basis ein differenziertes Bild: Während die US-Märkte teilweise unter Druck gerieten – der Nasdaq (-2,43 %) und der S&P 500 (-0,9 %) –, konnte der Dow Jones (+0,21 %) die Nulllinie halten. Ein deutlicher Lichtblick am US-Markt waren hingegen die US-Small Caps (+6,8 %), die eine starke Outperformance zeigten. Die europäischen Indizes verliefen durchweg positiv; hier konnten der DAX (+3,4 %) und der Eurostoxx 50 (+3,7 %) überzeugen. Eine besonders starke Performance lieferten erneut die Emerging Markets (+5,4 %), deren Index den Monat mit einem deutlichen Zuwachs abschloss. Bezogen auf die Branchenentwicklung fand eine deutliche Sektor-Rotation in Richtung Rohstoffe statt. Zu den klaren Gewinnern gehörten Kupferminen (+11,4 %), Goldminen (+25,3 %) sowie Oil Services (+13,1 %).

Auf der Verliererseite standen hingegen US-Banken (-4,3 %), Software (-8,5 %) und die FANG-Aktien (-5,5 %). Das AAC-Portfolio 

Das AAC-Portfolio beendete den Februar mit einem soliden Plus von 1,4 %. Damit konnte der gute Start in das neue Jahr 2026 bestätigt werden. Maßgebliche Er folgsfaktoren waren die weiterhin niedrige Investitionsquote im Technologie-Sektor, die gezielte Positionierung im Rohstoff-Bereich sowie ein erhöhtes Exposure außerhalb der USA. Zudem zahlte sich die geringe Verlusttoleranz bei Werten aus, die keine Performancebeiträge leisten konnten.

Neu- & Nachkäufe

Daldrup & Söhne
K+S AG
Fabrinet
Telecom Italia
ABB

Total- & Teilverkäufe

KBC Groep
Nvidia
Alphabet
Lam Research
Hochtief AG

Quelle: Bloomberg, Stand 02.03.2026

Hinweis:

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen stellen keinen verlässlichen Indikator für die künftige Wertentwicklung dar.

Dispositionen

Aktuell ist der Fonds per Anfang März mit ca. 90 % investiert. Im letzten Monat wurde das US- und USD-Exposure weiter reduziert.

Der Fokus liegt nun verstärkt auf Rohstoffen – insbesondere Öl, Düngemittel (Fertilizer) und Materials – sowie auf internationalen Industrieunternehmen.Im Februar war es nicht nur entscheidend, die richtigen Branchen im Portfolio relativ hoch zu gewichten, sondern auch und vor allem, welche Sektoren gemieden wurden; so erwiesen sich Software-Werte und die Stars von gestern, die US-FANG-Werte, als regelrechte „Performance-Vernichter“.

Da die Modelle den Euro per Anfang März neutral einstufen, ist das USD-Währungsrisiko derzeit zu ca. 50 % abgesichert. 

Zinsen

An den Zinsmärkten waren im Februar trotz stark steigender Rohstoffpreise sowohl in den USA als auch in Europa fallende Renditen zu verzeichnen. Die US-30-Year-Yield fiel deutlich auf 4,63 %. In Europa gab die deutsche Umlaufrendite leicht nach und schloss bei 2,62 %.

Die Zentralbanken FED und EZB betonten gleichermaßen, dass in naher Zukunft keine Zinserhöhungen geplant seien. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie lange die Zinsen angesichts der Rohstoffrallye noch auf diesem Niveau verharren können. 

ROHSTOFFE

Die Rohstoffmärkte zeigten sich weiterhin sehr fest: Kupfer (+1,3 %) und Rohöl (+2,9 %) legten erneut zu. Besonders hervorzuheben ist Gold (+7,5 %), das nach den Rückgängen Ende Januar einen starken Rebound verzeichnete, wovon diesmal auch die Minenaktien massiv profitieren konnten. 

WÄHRUNGEN

An den Währungsmärkten verlor der Euro gegenüber dem US-Dollar leicht an Wert (-0,3 %). 

Länder

Anteil am Gesamtportfolio 100%

USA
34.8%
Deutschland
18.5%
Irland
9.9%
Schweiz
4.3%
Kanada
4.1%
Italien
4%
Großbritanien
3.6%
Spanien
2.7%
Japan
2.5%
Sonstige
15.7%
Cap Sizes
72.1%

BigCap

17.3%

MidCap

1.6%

SmallCap

9%

Anleihen/ Cash

Branchen

Anteil am Gesamtportfolio 100%

Industrie
26.9%
Rohstoffe
16.1%
Technologie
13%
Energie
9.4%
nicht klassifizierbar
9.2%
Gesundeitswesen
7.6%
Basiskonsumgüter
3.7%
Sonstige Aktiva + Passiva
3.6%
Regierung
3.4%
Sonstige Position
7.1%